Geräuschlose Schritte

Gerade ruft mich Uwe an, von seinem Handy. Wie selbstverständlich begrüßen wir uns, reden rund eine halbe Stunde, erzählen uns von unserem Tag. Uwe berichtet von einer Reise. Nach Hannover ist er heute gefahren, auf Einladung von alten Bekannten, aus anderen Zeiten, Menschen mit anderem Hintergrund, anderen finanziellen Mitteln, aber einer Verbindung zu Uwe, die sie so langsam wieder herstellen möchten. Uwe möchte nicht, dass ich Einzelheiten mit Euch teile, deshalb belasse ich es bei dieser Umschreibung. Aber er ist aufgerüttelt und bewegt, vieles erinnert ihn, gleichzeitig ist er mit seiner  Vergangenheit und einer neuen Zukunft konfrontiert.

Ganz munter klingt er. „Es war wirklich herrlich, dieser Tag. Kurz haben wir uns gestritten, weil einfach zwei Welten auf einander geprallt sind und wir uns erst wieder verstehen müssen. Aber alles in allem muss ich sagen, Ole, es geht mir blendend.“  Neben mir sitzt meine Freundin und beobachtet mein Gesicht. Ihr fällt zuerst auf, wie unwirklich das alles wirkt, wie selbstverständlich Uwe von sich erzählt, sein Leben gestaltet.

Ich versuche, mich an den ersten Tag zu erinnern. An die ersten Wochen. An die Geschichten aus Uwes Vergangenheit und den Weg bis heute. Zuletzt hat Uwe mich vermehrt ermahnt, ich solle doch mal wieder „für meine Leute da draußen“ etwas schreiben. Immer mal wieder schaut Uwe in der Drogen-Anlaufstelle „Drop-In“ im Netz auf meinen Blog und schaut nach. Manches versteht er nicht ganz, sagt er. Wenn ich so rumlabere, so halb wissenschaftlich. Aber er würde sich doch sehr freuen, wenn man mal wieder etwas von ihm mitbekäme.

Recht hat Uwe. Ein Projekt, das als Blog und Online-Spendenaufruf begann, vermittelt bei langem digitalen Schweigen schnell den Eindruck, Stillstand sei eingekehrt. Dabei ist alles andere der Fall. Uwe geht seine Schritte, teilweise mit großen, langsamen Bewegungen, manchmal in schnellen hastigen.

Er stolpert und steht wieder auf. Zuletzt hat Uwe viele Stunden auf dem Fußballplatz gearbeitet, um seine vielen kleinen Geldstrafen (vorwiegend vom Schwarzfahren) aus der Vergangenheit abzuarbeiten.

Der Job gefiel ihm gut, der Boss war nett, fast stand ein eigener Platz zum Pflegen für Uwe in Aussicht. Ich war stolz auf Uwe, doch irgendwann kam dann doch der Dickkopf durch. Uwe bezahlte seine verbleibende Strafe von seinem wenigen Geld, nun fehlt es ihm. Und doch war es offenbar wichtig für ihn, diese Entscheidung selbst treffen zu können, um mit der Vergangenheit der vielen kleinen Strafen abzuschließen und neue Schritte zu gehen.

Morgen trifft sich Uwe wieder mit Anna. Die beiden haben zuletzt viele kleine Dinge für die Wohnung eingekauft. Shampoo, Klopapier, was man eben so braucht. Eine Zahnbürste fällt ja bekanntlich bei Uwe nicht darunter, dafür aber eine Mehrfachsteckdose. Und eben etwas Guthaben fürs Handy, damit Uwe sich melden kann, wenn ihm danach ist.  Und das tut er. Fast täglich bekomme ich eine SMS, hin und wieder auch Freunde aus Hamburg, die Uwe nun auch schon kennengelernt haben. Rund sechs Menschen aus Hamburg und Berlin kontaktiert Uwe regelmäßig, holt sich Rat, verabredet sich oder erzählt einfach nur von sich.

Das Geld, das Uwe monatlich erhält, reicht auch heute noch nicht ganz, immer wieder verkalkuliert sich Uwe – oder kalkuliert eben gar nicht, sondern lebt einfach in den Tag hinein. Dennoch bleibt Uwe dran und ermahnt sich wutschnaubend selbst: „Ich bin doch nun schon fast 50, Ole. Irgendwann muss ich das auch mal lernen und das will ich auch und werde ich auch“.

Eine Kalkulation jedoch hat Uwe genau auf dem Schirm: Sein Drogen-Substitut Polamidon. Auf rund 5 Meter konnte Uwe bis heute reduzieren, als ich ihn kennen lernte, waren es 24.

Wenn ich daran denke, ermahne ich mich selbst. Dazu, nicht alles als zu selbstverständlich anzunehmen. Uwes Situation, diese Beziehung zu ihm und dieses Geschenk, das darin verborgen liegt.  Sondern auch einmal inne zu halten und mich zu fragen: Was ist da passiert. Mit wem redest du da? Wer ist dieser Mensch?

Uwe ist das.

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NPO-Blogparade Nr. 16

Als die NPO-Blogparade ihren Ursprung nahm, war Social Media für NGOs noch weitgehend ein neues Thema und es lohnte, sich grundsätzlich über Werkzeuge und Tools Gedanken zu machen. Auch mein eigener Blog, der „Socialblogger“ begann mit einem Eintrag zur Blogparade, die einst von NPO-Kollegin Brigitte Reiser ins Leben gerufen wurde.

Fast eineinhalb Jahre später ist die Blogparade und ihr Themenfeld deutlich „erwachsener“ geworden. Kaum noch eine NGO oder Kultureinrichtung springt fasziniert im Quaree, wenn jemand von den Möglichkeiten des sozialen Netzes erzählt. Viele haben ihre ersten Versuche, das Social Web zu ihren Zwecken nutzbar zu machen, hinter sich und sind hinsichtlich der tatsächlichen Auswirkungen realistischer geworden, oder gar desillusioniert.

Nicht selten – wie fast immer, wenn es etwas neues gibt – wurden vom Web 2.0 „Wunder“ erwartet. Die bislang ausbleibenden Freiwilligen, die zurückgehenden Spender, die Kampagne, die nicht so recht funktionieren wollte: Das Wundermittel Web 2.0 würde es schon richten.

Doch vermehrt kommt die Frage auf: Wie lässt sich tatsächliches Handeln, wie Verhaltensmuster der Menschen „auf der Straße“ durch Social Media ändern.

Meine Frage zur 16ten NPO-Blogparade lautet deshalb:

Wie gelingt die sinnvolle Verknüpfung von Social-Media-Werkzeugen mit Offline-Aktionen/Handeln?

Um ein paar Beispiele zu nennen: Die Silent Climate Parade nutzte zwar Twitter, Facebook & Co. zur Mobilisierung von Menschen, die Kampagne war aber in ihrem Kern so gut durchdacht, dass auch viele Passanten und „Offliner“, die vorab per Handy eingeladen wurden, gerne dabei waren.

Ein anderes Beispiel ist der Berliner Wassertisch, dem es gelingen möchte, bis Oktober 170.000 Unterschriften gegen die Privatisierung des Berliner Wassers zu sammeln. Die Herausforderung: Die Unterschriften müssen offline geleistet werden, im Idealfall sogar im heimischen Ortsamt. Eine schnelle Online-Petition per Click fällt also aus.

Wie kann es gelingen, solche Offline-Anforderungen per sinnvoller Online-Unterstützung zu ermöglichen? Ich freue mich auf Eure Antworten zur 16. NPO-Blogparade. Den angedachten npochat via Twitter muss ich in diesem Fall ausfallen lassen, da ich es zeitlich nicht einrichten kann, diesen zu moderieren – ich denke aber, dass wir auch ohne Twitchat zu wertvollen Ergebnissen kommen können.

„Einsendeschluss“ für diese Runde der Blogparade ist bis auf weiteres der 23. Juni. Bitte denkt daran, per Trackback auf diesen Blogpost zu verweisen, wenn Ihr zur Fragestellung schreibt!

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Über das Scheitern

Eigentlich gibt es regelmäßig Anlass genug, per Blogpost Gedanken und Eindrücke zu teilen. Gestern Abend aber ist dann etwas passiert, dass mich heute tatsächlich veranlasst, mir die notwendige Zeit zum Schreiben auch zu nehmen.

Uwe vergangenen Sommer im "Planten und Bloomen"

Im Rahmen der ersten „Fail Conference“ durfte in den Räumen der Palomars ausgiebig übers Scheitern gesprochen werden. Gleich, ob im Privaten, in der Karriere, in der Liebe. Kurzfristig bin ich gestern selbst als Erzähler für einen „Talk“ eingesprungen.

Da saß ich nun auf dem Sessel vor 30 Frau und Mann Publikum, um meine persönliche Geschichte des Scheiterns zu teilen. Ihr ahnt es: Es ging einmal mehr um Uwe.

Zurecht haben einige an dieser Stelle kritisiert, dass viel zu lange nichts mehr auf meinem Blog passiert ist, die „Aktion Uwe“ scheinbar eingeschlafen sei. Dem ist nicht so. Vielmehr hat unser gemeinsamer Weg aktuell ein „Plateau“ erreicht, eine Mischung aus Rückschau, Innehalten, und trotzdem langsamem Fortschreiten. Der erste Medienhype um Uwe hat sich – wie auch immer man das werten möchte – merklich gelegt. Uwe lebt seit bald neun Monaten in seiner eigenen Wohnung. Und: Er geht nachwievor seinen Sozialstunden nach, auf einem Sportplatz, ganz in der Nähe seiner Wohnung.

Aufs und Ab’s gibt es nachwievor. Noch immer lässt sich schwer ausmachen, wo die Reise genau hingeht, denn einen Plan hat uns leider keiner mitgegeben, als wir diese angetreten sind. Je mehr Alltag sich in Uwes Leben einschleicht, desto mehr kommen auch Zweifel. Je länger ich in Berlin und damit weit weg vom eigentlichen Geschehen wohne, desto stärker verändert sich unser Verhältnis. Das, was da einst einer intensiven Betreuung gleichkam, wird nun mehr und mehr zur Freundschaft, die die physische Distanz mit Vertrauen und Geduld zu überbrücken weiß. Und trotzdem entstehen deutliche Lücken.

So telefoniere ich gerade noch mit Uwe, der mir vergewissert, dass es ihm gut geht und ich mir keine Sorgen machen solle. Nur, um zwei Tage später per SMS von einer Bekannten aus Hamburg zu erfahren, sie habe Uwe in der Fußgängerzone gesehen: Verlottert, traurig, neben der Spur.

Da sitze ich nun gestern Abend in diesen schön gestalteten Loft-Räumen der Berliner Innovations-Speerspitze und berichte also übers Scheitern. Über das Scheitern des vermeintlichen sozialen Netzes, das für einen Menschen wie Uwe mehr als einmal zu grobmaschig gestrickt war. Über mein persönliches Scheitern bei dem Versuch, Uwe nachhaltig zu helfen, mit meinen Mitteln und meinem vermutlich verzerrten Verständnis von „richtig“ und „falsch“. Über das Scheitern des Mediums Internet und den falschen Anspruch, durch vermeintlich kollektive Intelligenz Probleme wie Obdachlosigkeit gemeinsam „beheben“ zu können. Und über all das, was wir daraus lernen können.

Wenige Minuten später vibriert mein Handy. Eine SMS von Uwe erscheint auf dem Display. Fast täglich schreibt mir Uwe, seit Anna vom Unterstützerteam mit Uwe von unseren verbleibenden Spendengeldern eine Sozialkarte für den HVV und Guthaben für sein Handy gekauft hat. Meist ist laut SMS bei Uwe „alles im Grünen bereich“.

Doch während der nächste Referent Adam davon erzählt, dass man weder falsch noch richtig sein kann, sondern nur das „sein“ als solches entscheidend ist, berichtet mir Uwe gestern, dass er derzeit wieder in einem Tief steckt, sich im Grübeln verliert, nicht weiß, wie es weitergehen wird, wie die Zukunft aussieht.

Trotzdem, so ist Uwe sicher, wird es bald wieder bergauf gehen. Wo auch immer das sein mag.

Dass Uwe überhaupt begonnen hat, diesen Berg zu besteigen, bleibt für mich bei allen Rückschlägen erstaunlich.

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Bilanzsumme: Glück

Uwe - voll mit Bart und voll gut drauf

Eigentlich sollte man das Bloggen am besten immer gleich erledigen: So lange der Eindruck noch frisch ist und die Emotionen nur so aus dem Herzen direkt auf die Tasten fließen. Leider ist mir ein bißchen was dazwischen gekommen, zwischen der Rückkehr aus Hamburg und dem heutigen Sonntag. Nämlich: Drei intensive Tage mit dem Nest und das Wiedersehen eines alten, aber nicht veralteten Freundes aus Schulzeiten. Nicht selten führen solche Begegnungen zur unmittelbaren Neuordnung der eigenen Gedanken, zum Reflektieren und Vergleichen des aktuellen Lebensgeschehens mit dem auf die Zukunft projizierten Selbstbild von vor einigen Jahren.

Gemischt mit der gemeinsamen Rückschau mit Uwe in Hamburg kommt so einiges zusammen. Wo stehen wir? Wo stehe ich? Wie geht es weiter? Die allgemeine Sinnfrage ist bekannt und bedarf keiner weiteren Erörterung. Dennoch fühle ich mich nicht zuletzt auch durch den letzten Blogpost meines Mitstreiters Daniel berufen, an dieser Stelle Bilanz zu ziehen.

Einiges ist gerade im letzten Jahr passiert. Uwe steht für mich persönlich sicher neben der Gründung von Nest im Mittelpunkt, wenn nicht gar als Wurzel allen Übels Glücks. Nach der geläufigen studentischen Orientierungslosigkeit und dem oft durch Übereifrigkeit zerstrebten Schaffensalltag hat Uwe mit seiner Haltung mir nicht nur einmal gezeigt, worum es eigentlich geht.

Uwe, der ganz offenkundig Hilfe von mir und vielen anderen empfängt und empfangen hat, mag in einer für uns fremden Welt leben, die wir nicht begreifen können. Mein Besuch am Mittwoch macht mir klar: Das tut Uwe immernoch. Seine Wohnung ist nicht perfekt eingerichtet, nichtmal eine Lampe an der Decke will Uwe derzeit annehmen. Viel wichtiger ist es, dass er es selbst schafft, die nächsten Möbel für sich zu besorgen, aus eigener Kraft. Er trennt sich, langsam, aber sicher, von alten Bekannten aus der Szene, die ihn zu sehr an das erinnern, was ihn vom Weg abgebracht hat.

Vom Weg? Moment Mal. Welcher Weg? Genau das ist es, was Uwe noch heute jeden Tag rauszufinden versucht. Und was ich als Außenstehender nur ganz zaghaft, wenn überhaupt, nachvollziehen kann. In irdischen Belangen hat Uwe sicher große Fortschritte gemacht, als da wären: Die Wohnung, das Handy, die Dusche, die Kostenübernahme, die eigene Matratze, der Tisch, die Handschuhe, das Konto.

Am 15. Februar tritt Uwe seine Sozialstunden an. Seine erste Arbeit seit.. ach, ich weiß gar nicht, wie vielen Jahren überhaupt. Um 9 Uhr morgens muss Uwe anfangen, auf einem Sportplatz in Laufweite seiner Wohnung, dann, wenn der Frost hoffentlich weg ist. Nett war er wohl, der Platzwart. „Der hat sowas schon öfter gemacht, mit Leuten wie mir.“, sagt Uwe. Wenn alles klappt, muss Uwe zunächst nur drei Stunden am Tag arbeiten, denn körperlich schafft er aus dem Stand noch nicht die volle Belastung.

Das Nachtcafé bleibt bisweilen ein Traum, den Uwe noch nicht leben kann. Erstmal an die Arbeit gewöhnen will er sich, dann weitersehen. Ganz in Ruhe. Alles zu seiner Zeit, ja, genau, seiner. Parallel haben sich Anna, Florian, Katharina, Rainer, Claudia und Martin zusammengesetzt und schmieden Pläne, wie es weitergehen kann. Ich bleibe dabei, aus der Ferne… Anna sieht Uwe nun regelmäßig und erzählt mir, wie sie Buch führt über alles, was Uwe sich vorgenommen hat und die einzelnen, kleinen Schritte zum Ziel. Ich freue mich über diese vielen, greifbaren Gipfelerstürmungen, auch, wenn die Gipfel manches Mal nur kleine Huckel sind.

Den Moment einfangen


Umso mehr bleibt für mich nach einem Jahr mit Uwe in Hamburg der Eindruck, dass das wirklich Wichtige auf einer anderen Ebene passiert, die vielleicht nicht ganz so irdisch sichtbar ist. Etwa jene, die dazu geführt hat, dass Uwe ausgerechnet mich angesprochen und wir ausgerechnet diese Aktion gestartet haben.

Ohne all das hätte ich vermutlich eine andere Abzweigung genommen. Eine ohne Nest, ohne Klima und ohne Berlin. Vielleicht hätte ich Uwe und Euch an einem anderen Tag, bei einer anderen Gelegenheit getroffen, vielleicht. Und Uwe?

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Ein Jahr Uwe.

Einer der guten Tage mit Uwe, im Spätsommer 2009

Ein Jahr genau ist es her, dass Uwe und ich uns über den Weg gelaufen sind. Vor einem Jahr genau fragte mich Uwe in der Fußgängerzone Hamburgs nach ein bisschen Kleingeld, um sich zu seinem angeblich 50sten Geburtstag eine Nacht unter Dach leisten zu können.

Heute, rund 365 Tage später, friere ich in Berlin, bei rund -11 Grad Celsius – und realisiere zu dieser Sekunde, dass Uwe drinnen schläft, im siebten Stock. Mit Blick über Hamburg. Täglich dreht er seine Runden, so erzählt er mir gestern am Telefon, aber jeden Tag werden es ein paar mehr Minuten, die Uwe in seiner eigenen Wohnung verbringt. „Ich gewöhne mich Stück für Stück, jeden Tag ein bisschen mehr.“

Seine Hartz-IV Zahlungen hat Uwe inzwischen aus eigener Initiative auf zwei Zahlungen im Monat umgestellt. Aus Selbstschutz. Damit das Geld nicht gleich am Monatsanfang alles auf einen Schlag verbraucht ist. Ich erinnere mich an die vielen Gespräche, das „Uwe auf den Pott“-Setzen müssen im Herbst letzten Jahres. Uwe hatte seinerzeit angeblich kein Geld vom Amt bekommen und mich wieder und wieder um finanzielle Unterstützung gebeten. Später musste er zugeben, dass das Verwalten von eigenem Geld ihm einfach sehr schwer fällt, alles von der Hand in den Mund passiert… und das bei dem Leben auf der Straße eben normal sei, im täglichen Kampf.

Das Geld war angekommen, aber binnen weniger Tage ausgegeben.

Vieles hat sich geändert in Uwe’s Leben. Vieles auch in meinem. Ich möchte fast behaupten, Uwe hat meines mindestens ebenso geändert, wie unsere Bekanntschaft das seine. Ein Urteil möchte ich nicht wagen. Manchmal ist es mir gar selbst unheimlich, was alles passiert ist in der Zwischenzeit.

Und auch Uwe erwähnt das immer wieder. „Ich krieg das alles nicht mehr zusammen, wie das alles kommen konnte. So schnell. So plötzlich. Wenn ich mir vorstelle, wie das verlaufen ist. Ich weiß einfach nicht mehr genau, wann was war.“ Vielleicht ist „Wissen“ auch einfach nicht so wichtig in diesem Fall. Am Dienstag fahre ich mal wieder nach Hamburg. Uwe ist gut drauf derzeit. Morgen muss er zwar Sozialstunden antreten, aber immerhin: Er kümmert sich darum.

Die Zeit nach der Auslösung aus dem Gefängnis hat er gut rumgekriegt. Anna, eine neue Helferin, die sich auch beim Verein MillionWays e.V. engagiert, sieht Uwe regelmäßig. Florian, Katharina, Claudia, Rainer und Martin sind außerdem dabei und helfen Uwe, wo sie können und ihr Lebensalltag es zulässt. Ich fühle mich weit weg, manchmal, hier in Berlin. Überall werde ich nachwievor auf Uwe angesprochen. Zuletzt bei einer Veranstaltung namens „Fundraising 2.0 Camp“… und auch bei einem Workshop für die Caritas.

Verrückt ist das. Eigenartig, immernoch, jeden Tag. Wie aus einem simplen Gespräch mit einem Menschen auf der anderen „Seite“ des Lebensgleises der womöglich prominenteste Obdachlose – zumindest mal in Hamburg und im deutschsprachigen Internet – werden konnte. Grotesk fast, dass eine Aktion im Internet genügt, um so viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Nicht selten bin ich überfordert, weiß nicht so recht, wie ich diese Erfahrung einordnen soll.

Uwe ist so sehr zum Freund geworden, dass ich den anfänglichen „Projektcharakter“ der Aktion Uwe längt vergessen habe, ja, mehr noch, ihn selbst nicht mehr so recht als solchen sehen kann. Klar. Da gibt es noch immer das Nacht-Café, den Traum, das gewonnene Geld, die „Aktion-Uwe“ eben. Und dennoch: Wenn ich Uwe so höre, am Telefon, ihn sehe in Hamburg… dann tritt all das in den Hintergrund.

Dann muss ich mich fast selbst daran erinnern, dass es jetzt ja weitergehen muss, denn schließlich haben wir mit dem „eigentlichen“ Projekt noch gar nicht so recht anfangen können. Und dann muss ich schmunzeln, wenn Uwe mich aus der Spitalerstraße anruft und mir erzählt: „Du Ole, mir frieren die Hände am Handy. Ich glaube, ich gehe jetzt mal nach Hause und leg mich in die warme Badewanne.“

Dienstag, Uwe, sehen wir uns. Ich freu mich drauf.

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Kurzes Wochenende, lange Wege

Aufbruch in eine neue Runde?

Lichtstreif am Horizont am Sonntag Morgen...

Ich bin wach. Es ist halb fünf und ich kann nicht mehr schlafen. Mir schießen die Gedanken der letzten Tage durch den Kopf. Zeit zum Bloggen.

Uwe ist frei. Äußerlich zumindest befindet sich Uwe wieder auf freiem Fuß. Am Sonntag sind Katharina und ich – wie in den Kommentaren des letzten Blogposts bereits angekündigt – bei der Haftanstalt am Holstenglacis angetreten und haben Uwe nach einer guten Stunde Wartezeit „ausgelöst“. Die Quittung liegt noch neben mir… „Auslösung des Herrn Uwe-Hans Schneider… 568 Euro“. Minutiös hat mir der Herr von der Untersuchungshaft die Tage vorgerechnet, die Uwe bereits „verbüßt“ hat. Zieht man diese von seiner ursprünglichen Geldstrafe ab (mit einem „Wert“ von 8 Euro pro Tag), verbleibt der geforderte Betrag.

Ich zeige meinen Ausweis, hole 570 Euro aus der Jackentasche – und komme mir ein bißchen vor wie aus einem alten Tatort entlaufen. Katharina muss derweil draußen warten, trotz Regen, mit meinen Taschen und vor allem meinem Handy. Twittern aus dem Knast: Unmöglich. Sie scheint eine mögliche Gefahr für das am Sonntag unerbesetzte Gefängnis zu sein. Die Stahltür hinter ihr ist dick, der kleine Zwischenraum vor dem ersten Beamten hätte meines Erachtens genügt, aber gut. Langsam und bedächtig holt der zweite meinen zwei Euro Wechselgeld aus einem alten Safe in der Wand, von der die babyblaue Farbe bereits langsam abblättert. Auch in dem Fenster dieses Raumes sind dicke Gitter. Ich stelle mir vor, wie sich die Zellen von innen angefühlt haben.

Eine gute halbe Stunde nach der Klärung der Formalia kommt Uwe auch schon aus derselben dicken Stahltür, hinter der Katharina gewartet hat. Er sieht gut aus, aber auch geschafft. Ein letztes Mal sei er noch zur Pola-Ausgabe gelassen worden, berichtet er. Dann nimmt er Katharina und mich in den Arm. Fester als sonst. „Ich danke Euch. Danke, dass Ihr das gemacht habt.“

Etwas überholt, aber bezeichnend.

Ich schweige eine oder zwei Minuten. Eine gefühlte Ewigkeit. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich weiß nicht, wie ich Uwe in die Augen gucken soll. Froh, dass er draußen ist. Dankbar, dass es ihm einigermaßen gut geht. Sauer, dass er es verbockt hat und seine Sozialstunden nicht angetreten ist. Verwirrt und gleichmütig, weil es eben immer auf und ab geht und dies nur ein weiterer Beleg für die Unberechenbarkeit dieser Begegnung ist?

Dann kann ich nicht anders und freue mich. Uwe’s alter schwarzer Humor ist wieder da. Er erzählt von einem Tumult im Knast, einem Aufstand von mehreren Insassen und, wie diese am Freitag und Samstag vor seiner Entlassung noch zwei Wärter in eine Zelle gesperrt hätten. Wie im Fernsehen. 38 Polizisten mussten anrücken, um die Meuterei wieder in Griff zu kriegen. Uwe kauert in seiner offenen Zelle hinter einem Buch, um bloß nicht hinein gezogen zu werden. Meine Anspannung weicht für einen Moment der Erleichterung darüber, dass Uwe jetzt nicht mehr solchen Ereignissen ausgesetzt ist. Die Wut kommt später.

Dann: Kaffeetrinken bei einem kleinen Kaffee in der Schanze. Aussprache. Katharina und ich fragen Uwe abwechselnd, wie es weitergehen soll. Was seine Gedanken dazu sind. Wie er sich einen weiteren Weg mit uns vorstellen kann, wie wir einander wieder besser vertrauen können. Zwischendrin nimmt er sich etwas Zeit und checkt die Mailbox seines Handys. „8 neue Nachrichten!“. Ich frage mich manchmal, welche Kontakte Uwe alle so hat und pflegt. Ich muss und will nichts alles wissen. Ich will Uwe nicht mehr kontrollieren müssen, als es unbedingt notwendig ist, um ihm helfen zu können. Aber an diesem Tag bin ich tendenziell über alles eher besorgt, als ungefiltert erfreut.

Uwe braucht Zeit, ich auch. Er unternimmt einen Spaziergang durch Planten und Blomen, um seinen Bewegungsdrang zu stillen, der sich in der einen Woche hinter Gittern aufgestaut hat. Ich treffe derweil einen guten Freund in Hamburg. Danach bringe ich schnell mein Gepäck zu meinen Freunden, bei denen ich schlafen kann und treffe Uwe erneut. Dieses Mal gemeinsam mit Martin vom Verein „millionways e.V.“. Millionways hat sich vorgenommen, Menschen wie Uwe im Arbeitsmarkt eine Chance zu geben, in dem einfache Anlerntätigkeiten einfach fairer bezahlt werden. Uwe und Martin mögen sich. Es ist nicht so entscheidend, was an diesem Abend konkret rauskommt. Aber Martin hört Uwe zu, wie er von seinen Träumen erzählt, von dem, was in der Vergangenheit schon alles passiert ist und dem, was da noch vor ihm liegt.

Heute fällt mir auf, dass ich seine Vorstellungen teilweise relativieren muss, stärker als sonst. „Uwe, du hast bis hierhin viel geschafft. Du bist aber auch oft ausgewichen, wenn es um konkrete Verpflichtungen ging und darum, jetzt selbst zu zeigen, dass du den Willen hast, etwas beizutragen.“ Er träumt schon vom Nachtcafé und seinen Mitstreitern. Normalerweise träume ich gerne mit und will ihm nichts versauern. Aber heute muss ich daran denken, dass ich bislang noch keinen nächsten Schritt hin zu einer Beschäftigung sehen kann, keine reale Chance, dass Uwe die 568 Euro tatsächlich – wie er selbst vorgibt – abarbeiten wird können. Doch kaum spreche ich das aus, komme ich mir selbst mies vor, will mir über den Mund fahren, mir diesen Gedanken eigentlich nicht erlauben.

Es war eine Mischung aus Naivität, Flucht nach Forn und Gutgläubigkeit, die Uwe und uns so weit gebracht hat. Es gab mehr als einen Zeitpunkt, an dem ich auch eine Wohnung unter den gegebenen Umständen für mehr als unmöglich gehalten hatte. Und es gab immer wieder Überraschungen. Vor allem Uwe hat mich immer wieder überrascht. Aber auch seine und meine Mitmenschen, die mit viel Kreativität dabei waren, wenn es darum ging, aus der Not eine Tugend zu machen. Mich erreicht noch eine SMS von Esther, die sich seinerzeit als Messehostess in Hamburg für Uwe eingesetzt und ihm und anderen Obdachlosen verbliebene Speisen von der Gastro-Messe am Abend im Pik-Ass vorbei brachte. Jetzt bietet sie ein Benefiz-Konzert an, um einen Teil des Geldes für Uwe’s Auslöse wieder einzuspielen.

Am Montag drauf kommt Uwe 20 Minuten zu spät. Er trägt einen Verband um die Hand. Wieder alte Geschichten? In der Tat. Wieder Leute aus der alten Szene, die ihn als möglichen Zeugen auf einer Anklageschrift gesehen haben und wollen, dass er schweigt. Uwe gibt sich munter und ungerührt. „Kann mich doch wehren, bin ja alt genug.“ Aber es arbeitet in ihm. Und es liegt noch viel vor ihm. Heute allein: Anruf bei der Arge, Neuausdruck aller Kontoauszüge von Uwe (damit ich mir ein aktuelles Bild machen kann), Gespräch mit Vattenfall, ob Uwe seine Stromrechnung etwas später (nämlich jeweils am 1. nicht am 26ten des Monats) begleichen kann… es sind viele, zunächst klein erscheinende Aufgaben, die Uwe bewältigen muss. Und jeder dieser scheinbaren Banalitäten sind für ihn große Hürden. Daran muss ich mich immer wieder erinnern.

Uwe schon wieder zu Scherzen aufgelegt.

Am Nachmittag trifft mich Uwe noch einmal, kurz vor meiner Abfahrt nach Berllin. Wir wollen noch schnell gemeinsam ein paar Socken und Schuhe kaufen. „Hey, cool, die sind ja runtergesetzt, da spare ich ja 20 Euro!“, freut sich Uwe über Schuhe, die insgesamt nur 20 Euro kosten. Seine sind bereits an allen Ecken und Enden offen und bei dem Wetter wirklich nicht mehr tragbar. Mein Zug fällt aus. Wir haben noch eine halbe Stunde Zeit bis zum nächsten und gönnen uns eine Bratwurst auf dem beginnenden Weihnachtsmarkt.

„Weißt du, dass das unser erstes gemeinsames Essen ist, Ole?“, fragt Uwe. Uwe hat recht. Sonst haben wir immer nur einen schnellen Kaffee getrunken.

Ab jetzt muss sich einiges ändern.

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Hürdenlauf bergauf?

Wenn ich auch in den vergangenen Wochen kaum bzw. nur andernorts gebloggt haben mag, so ist deshalb nicht etwa weniger passiert. Im Gegenteil.

Vielleicht fange ich bei der letzten und wohl schlechtesten Nachricht an: Uwe sitzt seit Samstag mittag in Hamburg im Gefängnis. Zu lange hat er eine alte Geldstrafte vor sich hergeschoben, die ihn noch aus den Jahren seiner Drogenzeit ereilt hat. Zunächst hatte Uwe die Gelegenheit zur Ratenzahlung, dann zum Abarbeiten von Arbeitsstunden – beides wollte oder konnte er nicht wahrnehmen. Beide Male versäumte er trotz mehrmaligen Erinnerns die wesentlichen Termine.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Uwe das nicht absichtlich gemacht hat, ich gehe gar davon aus. Ich unterstelle ihm einfach einmal, dass er die Tatsache erfolgreich verdrängt hat, dass er jetzt, gerade jetzt, da er sich auf dem Weg nach „oben“ befindet, eine alte Strafe abarbeiten oder abzahlen muss, die noch aus seinem „alten“ Leben stammt. Er hat mit mir regelmäßig darüber gesprochen und sich durchaus damit konfrontiert -und dennoch reichte am Ende die Kraft nicht, sich dieser Herausforderung zu stellen. Ich kann und will nicht weiter spekulieren, woran das gelegen haben mag. Ob Uwe einfach zu viel um die Ohren hatte, wie er selbst sagt…. erst der Einzug in die Wohnung, dann die Reise nach Berlin zum Panter-Preis… dann mein Wegzug nach Berlin und die vielen Reisen, der vergleichsweise geringe Kontakt. Ich weiß es nicht. Und es hilft auch alles nichts mehr…

Gerade auch deshalb fällt es mir schwer, hier darüber zu schreiben. Gerade auch wegen der vielen unsicheren Variablen habe ich mich bislang über diese uns bevorstehende Hürde und diesen massiven Rückschlag ausgeschwiegen bzw. nicht gebloggt. Ich wollte erstmal aus der Distanz beobachten, was passiert.. in der Hoffnung, dass es besser wird, dass sich alles doch wieder einrenkt, dass es klappen muss.

Seit jedenfalls der Bescheid an Uwe rausgegangen ist, er möge sich nunmehr seiner Haftstrafe stellen, wenn er nicht die Geldstrafe berappen kann, haben wir gemeinsam täglich beim entsprechenden Rechtspfleger angerufen – doch: Fehlanzeige. Es nahm einfach keiner ab. Ein einziges Mal erreichten wir den Herren, der dann sagte „Ich muss in einer Minute ins Meeting, rufen Sie morgen nochmal an“. Mir ist klar, dass es für eine Straftat die gerechte Strafe geben muss, auch für Uwe. Und dennoch verblieb in mir die letzten Wochen ein Funken Hoffnung, dass es sich irgendwie umgehen ließe, dass Uwe doch noch Sozialstunden nutzen könnte, um einerseits die Gewöhnung an das Arbeiten zu beginnen und andererseits nicht hinter Gittern Gefahr zu laufen, seine Wohnung und sein gerade erst neu begonnenen Lebensalltag zu verlieren.

Dass dieses Problem nicht nur Uwe betrifft, sondern auch viele andere – und es einen massiven Beitrag zum Teufelskreis der Obdachlosigkeit und Abhängigkeit leistet, was Uwe gerade passiert, könnt Ihr hier nachvollziehen, beim Blog „Mitten am Rand“ der Caritas.

Kurzum: Ich bin im Gespräch mit den Behörden, allen relevanten Ansprechpartnern… und natürlich den engen Freunden und Unterstützern, die Uwe die letzten Wochen und Monate aktiv begleitet haben. Und ich bin ratlos. Rastlos und eingermaßen verzweifelt. Ich kann Stand heute weder sagen, ob Uwe die Wohnung behalten kann, noch kann ich ihn ernsthaft „freikaufen“, denn Uwe hat selbst einen wesentlichen Anteil daran getragen, dass es so weit gekommen ist und die gespendeten Gelder sind – darin stimmt Ihr vermutlich überein – für das Projekt Nachtcafé gespendet worden, nicht für das Begleichen einer alten Straftat.

Am Samstag habe ich Uwe zu besuchen versucht. In Hamburg, in U-Haft. Am Telefon noch hieß es, ich könne vorbei kommen. Vor Ort dann wurde mir der Einlass verwehrt, mit fadenscheinigen Begründungen. Heute dann ein Anruf: Unser Optionsraum zieht sich zu. Ich kann Uwe nur entweder freikaufen, früher „auslösen“ oder aber einfach sitzen lassen. Anrufen kann ich ihn nicht. Wegen der Wohnung bekomme ich noch Auskunft…hoffentlich bald.

Die Sendung „Menschen und Schlagzeilen“ im NDR wird derweil nicht ausgestrahlt. Zu krass die Nachricht von Uwe’s Inhaftierung, vermutlich passt Uwe’s Leben nun nicht mehr als „Mutmacher der Woche“.

Gleichzeitig jedoch habe ich heute zwei Mutmacher erhalten, zwei Anrufe aus Hamburg: Einen von einem Verein, der seine Hilfe beim Nachtcafé als Träger, sowie Uwe ggf. einen Job anbietet – und einen von der Körberstiftung, die das Update rund um Uwe verständnisvoll aufnahmen. Das ist in diesen Zeiten wichtigste moralische Unterstützung. Ganz wichtig dabei weiterhin: Katharina und Florian aus Hamburg, die an meiner und Uwe’s Seite geblieben sind.

Nun mag das oben vermeldete alles nicht nach tollen Nachrichten klingen. Es bleibt ein Hürdenlauf und die Höhe eben dieser mag schwanken. Und dennoch bleibt es ein Hürdenlauf bergauf. Einer, der anzutreten sich lohnt. Uwe abzuschreiben, weil ihn seine uns bekannte Vergangenheit einholt, kommt für mich jedenfalls nicht in Frage. Einzig auf Eure Unterstützung hoffe ich nun, da ich versuche, dem Gebot des authentischen und transparenten Bloggens treu zu bleiben und nichts zu beschönigen.

Euer Ole…@SocialBlogger.de

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