Uwe’s Update und Entwicklungen

Liebe Leser, liebe Unterstützer von Uwe,

zunächst: Entschuldigt die lange Schreibpause meinerseits. Keine Sorge, es ist nicht etwa eine Schreibfäulnis eingetreten, nachdem mir der „Erfolg“ der Aktion Uwe zu Kopf gestiegen ist, im Gegenteil: Es gab einfach sehr viele kleine Baustellen und Stellschrauben, die in der letzten Woche meine Aufmerksamkeit forderten.

So war ich von Sonntag, dem 1. März bis vergangenen Donnerstag im Ruhrgebiet, um ein Seminar für meine Magisterarbeit zu besuchen (manch einer mag sich dunkel erinnern, dass dieses Thema auch noch anliegt🙂.

Uwe konnte ich so erst Freitag wieder treffen: Die längste „Pause“, die wir bislang miteinander vereinbart haben. Am Freitag abend fuhr ich dann wiederum nach Berlin, weshalb ich erst jetzt zum Berichten komme.

Nun gibt es aber endlich wieder ein Update von Uwe – und: Jede Menge Entwicklungen.
Zunächst war ich überrascht, als ich Uwe traf, denn er wirkte erstaunlich fit. Der Grund: Uwe hat mit seinen Ärzten gesprochen und seine medikamentöse Behandlung neu einstellen lassen. Offenbar war diese teilweise stark über dem „Muss“, so dass Uwe schneller müde wurde und sich geschwächt fühlte, als notwendig.

Weiterhin hat Uwe seit Sonntag selbst wieder die Hinz & Kunzt verkauft (in der aktuellen Ausgabe ist ein großer, zweiseitger Artikel über die Aktion Uwe!)

und sich so in den letzten Tagen selbst einen kleinen Zuverdienst geschaffen, was dazu führte, dass er sich dieses Mal partout nicht einladen lassen wollte auf einen Café. Auch die Planungen bzgl. des Nachtcafés sind bei Uwe wieder ein Stückchen voran geschritten: In seinem eigenen Notizbuch hat er die ersten Zahlen aufgeschrieben, wie und in welcher Form er sich die Finanzierung vorstellt bzw. die konkrete Umsetzung des Cafés.
Uwe ist bewusst, dass er Miete wird zahlen müssen, dass Kosten anfallen werden für die Getränke und Speisen und auch, dass das Personal nicht lange auf rein freiwilliger Basis wird arbeiten können.

Da Uwe allerdings allein nach so langer Zeit auf der Straße nicht den präzisen Überblick über Marktpreise bzw. die konkrete Zusammenfassung der einzelnen Faktoren in einem Business-Plan hat, habe ich vor meiner Reise einem befreundeten Gastro-Besitzer (Bernd) von Uwe erzählt und ihn gefragt, ob er helfen kann. Die Antwort: Bernd würde Uwe nicht nur „coachen“ bei der Erstellung eines solchen Kostenplanes für seine Gastronomie, sondern ihn auch längerfristig begleiten wollen bei der Umsetzung des Nachtcafé-Gedankens. Und wie es der Zufall will, kennt Bernd wiederum etliche andere gute „Gastro-Kontakte“, die etwas beisteuern könnten. Dies ist auch insofern wichtig, als dass wir uns noch vor meiner Abreise nach Oxford (für 3 Wochen) am 22. März bei der Körber-Stiftung bewerben wollen, um für Uwe’s Café möglicherweise das erste Startkapital zu erhalten.

Das schöne: Wir können uns nun bewerben, obgleich wir noch keine feste Organisationsstruktur vorweisen können, die Regeln wurden also insoweit etwas gelockert und die Idee steht zunächst im Vordergrund. Das erleichtert uns die Arbeit sehr.

Nun werdet Ihr zurecht anmerken, dass es zunächst um Uwe und seine Gesundung bzw. Wohnung gehen muss – und damit liegt Ihr ganz richtig. Die Priorität liegt natürlich klar darauf, Uwe zunächst einmal in „sicherere“ Verhältnisse zu bringen, was seine Wohnung und seine ganz allgemeine Verfassung angeht. Dies erfordert allerdings viele kleine Schritte, die ineinander greifen müssen, damit diese Faktoren einander stabilisieren.
Was die Wohnung betrifft, so hat Uwe sich bereits bei einer der Wohnungsbaugesellschaften gemeldet und dort aktiv vorgesprochen…. nun heißt es zunächst wieder: Warten, hoffen und: Weiter kämpfen.

Auch sonst gab es viele Entwicklungen, so z.B. eine erfolgreiche und spannende zweite Socialbar in Hamburg am vergangenen Donnerstag … und einen ersten offiziellen Kunden für meinen Berliner Partner im Geiste und mich am Wochenende in Berlin. Aber dazu an anderer Stelle bald mehr…

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4 Kommentare

Eingeordnet unter Aktion Uwe

4 Antworten zu “Uwe’s Update und Entwicklungen

  1. Tolle Sache! Da konnte Uwe hoffentlich richtig gut Zeitungen verkaufen, wenn er sogar mit sich selbst Werbung hat machen können🙂, ich hätte „Hinz & Kunzt“ gekauft. Ich wünsche ihm / euch noch weiterhin alles Gute, viel Glück und Erfolg euer gespannter Aktion-Uwe-Leser
    foulder

  2. Salut Ole und Uwe,
    wie klein die Welt doch ist:
    Ich hatte Euch ja in einem Kommentar geraten einen vorläufigen „Träger“ zum Einsammeln für Unterstützung auf z. B. helpedia zu suchen.
    Es hat ja dann super mit helpedia geklappt – Achim, Basti und Thomas sind echt klasse!!!
    Und nun das Kuriose (gibt es Zufälle?): helpedia hat Euch die NMF (gemeinützige Neue Medien Fördergesellschafft mbH) als gemeinützigen Körper „vermittelt“ der für Euch auf helpedia „wirkt“.
    Und nun rate mal wer Gesellschafter dieser gemeinützigen Körperschaft ist? – Die Gründer von netzwirken, also auch ich…
    Als mein Partner Jens Vogel mich angerufen hat, dass die NMF nun für Euch und die „Aktion Uwe“ zur Verfügung steht, musste ich mal wieder echt über das Leben staunen. Gibt es Zufälle :-)???
    Ich freue mich sehr, Jens wird sicher zu helpedia und Euch den Kontakt halten und in der weiteren Planung mit Freude dabei sein!
    Ich grüße Euch beide herzlich, und habe das gute Gefühl, dass „unsere Generation“ vom „Reden“ ins „Handeln“ kommt…
    Jochen

  3. Pingback: Lübeck Inside

  4. Jule

    Ich habe eben im Abendblatt von diesem Engagement erfahren, das ich durchaus unterstützenswert finden würde, wenn denn die Ziele realistisch wären. Dass aber ein Mensch mit den Erkrankungen von Uwe eine Zukunft in der Gastronomie haben könnte, geht leider (oder glücklicher Weise) meilenweit an der Realität und den gesetzlichen Bestimmungen vorbei. Es wäre daher ratsam, wenn die Helfer sich im Vorfeld über das Infektionsschutzgesetz und die diesbezüglichen Anforderungen für eine gastronomische Tätigkeit kundig machen würden, denn nur so kann ein realisierbarer Weg angegangen werden, der ohne vorhersehbare Rückschläge umsetzbar ist.

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