Uwe im Hamburger Abendblatt – spontane Hilfe von Esther

Liebe Leser,

da ich derzeit bei meinem Nebenjob weile und leider nur wenige Minuten für meinen „privaten“ Blog nutzen kann, möchte ich hier nur kurz auf den heutigen Artikel im Hamburger Abendblatt hinweisen.

Spannend ist, dass sich heute morgen gleich die SAGA/GWG (Wohnungsbaugesellschaft in Hamburg) gemeldet hat, da diese namentlich im Artikel erwähnt wurden mit der Aussage, dass es drei Monate für Uwe dauern könnte bis er auch tatsächlich eine Sozialwohnung zugeteilt bekommt. Nun geht es offenbar doch etwas schneller, was ich sehr begrüße. Ich bin gespannt, wie schnell wirklich eine Bleibe frei wird und dankbar für jegliche Kooperation.

Zu Denken gibt mir dies nur, da man als Obdachloser in der Regel keinen Artikel im Abendblatt als „Druckmittel“ hinter sich weiß – und dann eben im Regelfall alleine dasteht. Genau diesen Zustand müssen wir alle mittelfristig ändern – wie: Das stelle ich hier gerne zur Diskussion, denn ein Patentrezept habe ich leider nicht, auch, wenn das vielleicht so anklingt im Artikel. Das Internet kann zwar helfen, der Wille, die Entscheidung und die eigentliche Tat aber muss immer noch von uns Menschen kommen..

..und wie das geht, hat mir am Wochenende Esther gezeigt. Esther ist eigentlich Flötistin und angehende Profi-Musikerin aus Berlin, arbeitet aber nach einem Auslandsaufenthalt in Israel gerade bei der Internorga Messe in Hamburg, um die lange Reise „nachschüssig“ zu finanzieren (wer von uns kennt das nicht🙂

Trotzdem fand Esther die Zeit, mir auf den Artikel in der Hinz und Kunzt hin eine lange eMail zu schreiben, in der sie vorschlug, sämtliches Essen, das am Ende eines jeden Tages an ihrem Stand (die Internorga ist eine Gastro-Messe) übrig bleibt, zu spenden.

Die Köche hatten auch gleich ein Auge darauf, dass nur gutes Essen (hygienisch verpackt) gespendet wurde – und so haben Esther und ich uns gestern abend getroffen und mit einer riesen Plastikkiste (netterweise von „Dat Backhus“ auf dem Weg zur Messe ausgeliehen) sehr viele Leckereien beim Pik Ass (Uwes derzeitige Unterkunft) vorbei gebracht.

Aber auch schon einen Tag vorher hatte sich Esther ohne jegliches Zutun durch meine Person auf den Weg zur Bahnhofsmission gemacht..und dort direkt positive Rückmeldung der Anwesenden vor Ort geerntet. Ich kann nur sagen: Danke, Esther. Es tut einfach gut, zu merken, dass Uwe und ich in dieser Sache nicht alleine sind und ganz viele Menschen da draußen sich Gedanken machen, was sie tun können, um dieses dann schlussendlich auch umzusetzen.

Aktion Uwe ab sofort auf Helpedia –
bitte spendet über dieses Tool! Danke!

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So viel für den Moment…danke an alle, die mir so liebe Nachrichten auf den Abendblatt-Artikel hin geschrieben haben!

7 Kommentare

Eingeordnet unter Aktion Uwe

7 Antworten zu “Uwe im Hamburger Abendblatt – spontane Hilfe von Esther

  1. Cool, es geht weiter voran!

    Das hört man doch gern🙂

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