Archiv der Kategorie: e-Democracy

Schöne neue Welt – oder nur mehr Geld?

Rund zwei Monate nach dem ersten Politcamp in Berlin hat es mich diese Woche zum sechsten „Personal Democracy Forum“ in New York verschlagen.

Der erste und am deutlichsten sichtbare Unterschied: Die Teilnahme kostet hier pro Nase zwischen 300 und rund 700 Dollar – und das trotz Sponsorengrößen wie Google, facebook, AT&T und Virgin Atlantic. Die Gegenleistung der aufgefahrenen Referenten versprach allerdings, diese Investition plus Anreise wert zu sein.

ürgermeister Michael Bloomberg skyped mit uns

Bürgermeister Michael Bloomberg skyped mit uns

Den Anfang machte am Montag der Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg. Zwar konnte dieser nicht persönlich erscheinen, seine authentisch anmutende Skype-Konferenz inkl. technischer Probleme und Unterbrechungen aber garantierte neben Belustigung der rund 1000 Teilnehmer einen nahezu perfekten Einstieg in das Diskussionsfeld an der Schnittstelle von Politik und vernetzten Medien.

Auch die Tools, über die Bloomberg trotz Unterbrechungen unbeirrt zu berichten wusste, waren ein erster Fingerzeig auf das, was in den USA bereits mehr als üblich ist: So kann man bei der Bürgerhotline 311 in New York nicht nur anrufen, sondern sich auch online, via twitter und skype über anstehende Probleme in der Stadt beschweren: http://www.ci.nyc.ny.us/apps/311/

Grundsätzlich fiel bei der Konferenz binnen weniger Minuten Anfangsgetummel und Coffee-Networking schnell auf: Bereits mehr als die Hälfte des Congress sind auf YouTube, viele Senatsmitglieder twittern und an den Ständen der sich präsentierenden Firmen ging es längst nicht mehr um die Frage des „ob“, sondern nur noch um die Frage „wie genau“.

Vivek Kundra, der erste nationale „Chief Information Officer“ der USA stellte zur positiven Überraschung aller ein System vor, mit dem US-Bürger künftig in der Lage sein sollen, die Verwendung ihrer Steuergelder bis auf den Dollar genau nachzuvollziehen. Zunächst mit Daten aus dem IT-Sektor gefüllt, bietet usaspending.gov übersichtliche Grafiken und die Möglichkeit zu Feedback der Steuerzahler.

Kundra erntete dafür regen Ablaus aus der Menge, denn wie zu erwarten war, freute es natürlich jeden, dass es nach der guten Social-Media-Kampagnen-Arbeit Obamas mit konkreten Maßnahmen für mehr Transparenz und Partizipation weitergeht. Mit dieser Plattform ist ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht, zumal einer, der auch unter einer anderen Regierung noch Bestand haben und den Bürgern dieses Landes Nutzen stiften wird. So zumindest die wage Hoffnung…

Teilnehmer des Personal Democracy Forum NYC

Teilnehmer des Personal Democracy Forum NYC

Etwas skeptischer stimmte derweil der Vortrag von Microsoft-Chef-Forscherin Dana Boyd, die vor vorschnellen Heilsversprechen aus der Web-Ecke warnte und auf extreme kulturelle Unterschiede der die jeweiligen Plattformen nutzenden Menschen-„Klassen“ hinwies. Dabei verwendete sie bewusst den provokativ wirkenden Klassenbegriff und stellte anhand ihrer Analyse der Facebook- und MySpace-Nutzerschaft dar, dass bisweilen noch lange nicht von einer breiten und allgemeinen Netzöffentlichkeit die Rede sein kann. Während MySpace von den befragten Jugendlichen eher als „more ghetto“ betrachtet wurde, assoziieriten die Befragten Facebook eher mit der „Ivory League“, sprich Harvard-Studenten.

Und auch Twitter, so Boyd, sei trotz allen revolutionären Potenzials (wie es zuletzt im Iran beobachtet werden konnte) bislang nur Plattform für einen minimalen Ausschnitt unserer Gesellschaft. Der Schnelltest bei den rund 1000 Teilnehmern des Personal Democracy Forums brachte dann die Bestätigung: In der Tat waren nahezu alle Teilnehmer selbst Nutzer von Facebook, kaum einer jedoch zählte sich selbst zu den immernoch rund 70 Millionen MySpace Nutzern.

Eine weit optimistischere Einschätzung unserer vernetzen Zukunft lieferten Michael Wesch und David Weinberger. Weinberger, der als Co-Autor des „Cluetrain-Manifesto“ bekannt wurde, sprach von Transparenz als der neuen Objektivität. Während es in einer gedruckten Enzyklopädie noch um festzulegende Fakten gegangen wäre, so Weinberger, verlinke fast jedes Wort in Wikipedia zu einem weiteren Artikel und einer anderen, präziseren oder verwandten Erklärung. Somit ginge es heute nicht mehr um ein einziges Faktum, sondern um eine aggregierte Subjektivität – mit den unterschiedlichen Sichtweisen müsse man schlichtweg leben, genau das mache unser vernetztes System (Transparenz vorausgesetzt) eben demokratisch.

Michael Wesch, Kulturanthropologe der Kansas State University, zeigte am Beispiel von YouTube, wie sich weltweit Menschen zu Themen vernetzen, zu denen sie sonst nie kommunziert hätten – schlicht und einfach aufgrund der künstlichen Distanz, die offenbar einen niedrigschwelligeren Zugang zu anderen Menschen ermöglicht. Seine anthropologische Einführung in YouTube kann hier bewundert werden.

Nicht zuletzt war auch die Verteilung der Parteilager im Publikum eine Beobachtung wert. Auf die Frage von Joe Rospars (Mitgründer von Blue State Digital und einer der Berater von Obama während des Wahlkampfes), wie viele Republikaner sich im Publikum befänden, hoben nur rund ein Dutzend Teilnehmer die Hände – „See that’s your problem“, schlussfolgerte darauf Rospars.

Alles in allem aber war die Veranstaltung trotz des hohen Preises, des enttäuschenden Recyclings (es gab keine Pfandflaschen, selbst die Bierflasche landete im Papierkorb 🙂 ) und der mir insgesamt zu niedrigen Interaktion mit den Referenten, definitiv eine Reise wert. Sie hinterlässt bei mir einmal mehr den Eindruck, dass wir in deutschen Landen noch jede Menge Arbeit vor uns haben, wenn wir die Chancen des Social Web für unsere Gesellschaft nicht nur erkennen, sondern auch aktiv erforschen, nutzen und weiterentwickeln wollen.

Advertisements

2 Kommentare

Eingeordnet unter e-Democracy, Social Web

Angst vorm Anders und warum beim Hobeln Späne fallen

Wochenende. Wochen ohne Ende. Meetings, Camps, Bars, Diskussionen. Die Zeit fliegt. Menschenmassen. Verschiedene Klassen? Digitaler Graben!
Twitter, Facebook, Web 2.0 und Hartz IV, Wahlkampf, gehackte Accounts & neue Demokratieformen. Alles neu macht der Mai? Oder doch nur alter Wein in neuen medialen Schläuchen?

Politcamp09 Berlin

Politcamp'09 Berlin

Es ist der Freitag des ersten Mais. Daniel, Sandra und ich betreten die Anlage des „Radialsystem V“, ganz nah am Ostbahnhof Berlin und leiten den Vorabend des Politcamp 2009 ein: Mit einer Partie Tischtennis. Dann noch etwas viel zu teures Grillgut, eine kurze Nacht und schon geht es los:
Samstag, den zweiten Mai, gegen 9 Uhr….

Die heitere Diskussion um das, was da denn nun wirklich NEU und ANDERS ist am sozialen Web…um das, was Parteien daraus lernen könnten… meine Strichliste der „Twitter“-Nennungen als dem oft zitierten, aber doch kaum verstandenen Buzzwort der Szene würde auf Papier gedruckt die Rodung sämtlicher Regenwälder erfordern.

Parteipolitische Polemik mischt sich mit Web-Geek-Attacken auf die Old-School-Genossen, erforderliche Visionen werden zur bedingungslos missverständlichen Utopie extrapoliert und scheitern am Spalt der Generationen.

Und doch: Einige der Sessions haben die nötige Würze und schaffen es, das Spannungsverhältnis zwischen realpolitischen Notwendigkeiten und technischen Möglichkeiten in konstruktive Energien umzuwandeln. Darunter insbesondere das Panel meines Freundes Moritz Avenarius (twitter: @iMo) und die Sessions von Oliver Zeisberger (twitter: @oliverbarracuda).

Moritz und Oliver schaffen es, die widerstreitenden Interessen so zu moderieren, dass die Angst vor Neuem nicht unnötig geschürt und der Respekt vor wertvollen Politik-Erfahrungen der älteren Teilnehmer erhalten bleibt.

Am meisten zu lernen und kennenlernen gibt es jedoch wie immer abseits der Studios und Seminarräume beim alkoholfreien Bier unweit des Spreeufers. Dort treffen wir Ingmar, der mit OneAim.org schon längst begriffen hat, dass die Menschheit insgeheim doch eigentlich an einem Strang zieht und Lucas, der mit seinen 20 Jahren bereits mehr verstanden hat (und dazu auch noch programmieren könnte…), als die meisten von uns zusammen.

Das Schöne an solchen Veranstaltungen ist: Es gibt keinen Zwang, irgendetwas erreichen zu müssen, kein festes Ziel, das man verfehlen könnte. Selbige Eigenschaft öffnet jedoch andererseits die Tür zu uferlosen Meeren der konturlosen Phrasenschlachten, teilweise auf hoher See. Da führt es dann schonmal zu einer Mischung aus Langeweile und Verdruss, wenn zum zehnten Mal twitter zum Allheilmittel und der „Killerapp“ der Zukunft erklärt wird, während andernorts der Wahlkampf bereits zwischen, neben und über den Zeilen mehr als deutlich mitschwingt und die Sachebene der Diskussion in den Hintergrund drückt.

An dieser Stelle vielleicht für die nicht ohnehin beim Politcamp ’09 selbst anwesenden Leser dieses Blogs noch einmal die meinige Stellungnahme zur Spannung zwischen Politik (wie wir sie kennen) und dem durch Twitter, Facebook & Co entstehenden Potential andersartiger gesellschaftlicher Kommunikation:

1) Twitter, Facebook, MySpace & Konsorten sind allesamt lediglich eines: TOOLS, Infrastruktur oder knapp: Mittel zum Ausdruck menschlicher Meinungen und Botschaften. Alle vereint eines: Bidirektionale Kommunikation. Mal sind die darin enthaltenen Botschaften kürzer (Twitter), mal länger (Facebook), mal lädt man nur Zeichen hoch (Twitter), mal auch Bilder (Facebook), mal nennt man es Folgen, mal Freund werden…. Nochmal: Es sind NUR Tools, nur Werkzeuge zum Austausch, nicht mehr und nicht weniger. Alles, was daran NEU und besonders ist im Vergleich zu Offline-Kommunikation (klassische PR, Zeitung, TV, Radio und andere „massenmediale Kanäle“) ist, dass dieser Austausch nun in beide Richtungen verläuft. Soll heißen: Mensch A redet, Mensch B auch. Mensch A fragt, Mensch B antwortet. Organisation A (auch Partei A genannt 🙂 redet über ihr Parteiprogramm und siehe da: Hunderte von Menschen antworten, fragen & kritisieren.

Und warum ist das nun so schockierend?

2) Weil die bisher hierarchisch organisierten Institutionen, ganz gleich ob NGO, Partei oder Company nicht darauf eingestellt sind, auf Augenhöhe ihren Wählern, Spendern oder Konsumenten zu antworten. Denn wenn man persönliche Botschaften auf diesen Kanälen verbreitet (auf denen nämlich auch persönliche, ehrliche und authentische Botschaften erwartet werden), dann muss man auch auf sehr direkte Nachfragen gefasst sein.

Und nicht zuletzt:

3) Es geht alles schneller… Botschaften verbreiten sich in 0,Nixx im Netz, denn wer eine Botschaft mag oder ganz furchtbar deplatziert findet, leitet sie in der Regel mit einem Click weiter.

Aber eines ändert sich dadurch NICHT:

4) Noch immer brauchen Politiker Erfahrung. Noch immer macht es Sinn, einen in einem Sachgebiet erfahrenen Spezialisten zum entsprechenden Abgeordneten für dieses Thema zu wählen. Noch immer muss die „Nase“ eines Politikers seinen Wählern passen, noch immer muss er den richtigen Riecher haben und gute Politik machen. Das wird durch’s Web 2.0 nicht ersetzt und nicht anders – nur, dass die Medienkanäle, auf denen dieser gute Herr oder diese gute Dame sprechen, eine andere Qualität haben…. und…

sich 5) die klassischen Organisationsstrukturen (z.B. die Policy, erst jede Veröffentlichung von ganz oben abzeichnen lassen zu wollen) dieser neuen Qualität werden anpassen müssen.

So viel dazu.

Nun aber zu meinem Alltag, der dann in der letzten Session am Sonntag auch noch thematisiert wurde: Aktion Uwe.

Uwe und ich am 111. Tag unserer Freundschaft

Uwe und ich am 111. Tag seit unserer Begegnung

Uwe geht es inzwischen wieder besser – und durch eine kleine Spendenaktion beim Politcamp ’09 konnten auch (danke!) wieder weitere 80 Euro gesammelt werden. Noch immer wartet Uwe auf Rückmeldung der Krankenkasse und der Saga. Ich hoffe, da nun bald Neues berichten zu können. Nur so viel vorab: Uwe macht sich gesundheitlich wirklich ganz gut derzeit, sieht auch sehr fit aus (siehe Foto beim Café vor meiner Abreise nach Berlin) und: Er hat heute bei der Haspa ganz alleine sein erstes eigenes Konto seit rund 20 Jahren eröffnet. Nun scharrt er wieder mit den Hufen, was wir als nächsten konkreten Schritt angehen könnten… im Juni steht die Entscheidung von Hamburg-Anstiften an… man darf gespannt sein.

Am Ende des Politcamps ’09 gab es dann auch noch ein kleines Interview, das Ihr hier findet:
http://make.tv/politcamp2009/show/21485

Und auch etwas zu Gewinnen gab es: Für alle Spender des Politcamps: Ein T-Shirt nach Wahl von www.armedangels.de , einem kleinen und feinen Modelabel aus Köln, das nachhaltige Mode aus fairem Handel und BioBaumwolle anbietet.Wer gewonnen hat? Lucas Jacob! 40 Euro hat Lucas gespendet für Uwe, hier nachvollziehbar: www.aktion-uwe.de – Hut ab & danke an Lucas. Teile es dir gleich per eMail mit!

So weit von mir…derzeit wieder in Hamburg, am Freitag weiter in den Odenwald, wo ich die Jungs von Helpedia treffe.

Euer Ole @ SocialBlogger

2 Kommentare

Eingeordnet unter Aktion Uwe, e-Democracy, Fundraising, Social Web

Lee Bryant – Benefits of Web 2.0

Headshift -Gründer Lee Bryant erklärt die sozialen Folgen des Web 2.0 für Institutionen. Herrlich. Einfach traumhaft, zuzuhören…. fühle mich gerade wie in der Schule: „Genau das wollte ich auch sagen!!“. Endlich jemand mit „Autorität“, der es auf den Punkt bringt. Unbedingt ansehen…

Vodpod videos no longer available.

more about „Lee Bryant – Benefits of Web 2.0„, posted with vodpod

Ein Kommentar

Eingeordnet unter e-Democracy, Social Web

Wer bestimmt, was Wahrheit ist?

Noam Chomsky - Photo von John Soares

Noam Chomsky - Foto von John Soares

Was ist die Wahrheit? Wer bestimmt darüber? Wie kommt die Wahrheit im Diskurs zustande, die wir für eine solche halten? Sozial konstruiert? Durch Macht verzerrt? Alles Fragen, die wir uns insbesondere im Zuge der Diskussion von Möglichkeiten und Grenzen des Social Webs zur gemeinsamen Gestaltung der Medienlandschaft gefallen lassen müssen.

Noam Chomsky ist Linguist und einer der intellektuellen Vordenker dieser Fragestellungen, zudem einer der bekanntesten auf diesem Gebiet.

Auf vorwärts.de stellt Stefan Hanitzsch derzeit in seinem Artikel die Grundzüge von Chomsky in Bezug auf Massenmedien und ihre Gatekeeper gut und übersichtlich vor.

Grundsätzlich sind Chomsky’s Werke wohl Pflichtlektüre für alle Netzwerk- und Web 2.0-Fetischisten, die glauben, eine neue Zeitrechnung bräche an. Trotz bzw. gerade wegen ihrer Umstrittenheit. Denn auch Google lässt sich als Suchmaschine mit annähernder Monopol-Stellung durchaus als Gatekeeper oder Mediator wahrnehmen – und längst nicht alle (man denke an China) können so frei bloggen, wie wir es gewohnt sind.

Zum Thema „Gatekeeper“ und Google bzw. Web 2.0 im Allgemeinen gibt es hier eine interessante Magisterarbeit aus soziologischer Perspektive von Dominik Frey.

An Aktualität hat Chomsky also keineswegs eingebüßt, trotz seiner mittlerweile stolzen 80 Jahre.

Ein Kommentar

Eingeordnet unter e-Democracy, Social Web

Einladung zur 1sten Socialbar in Hamburg

Socialbar Hamburg

Socialbar Hamburg

Am kommenden Donnerstag, den 22.01.2009 findet ab 20.00 Uhr im KONSUM in der Stresemannstraße 13 die erste Socialbar in Hamburg statt.

Alle Hamburger Internet-Interessierten und sozial Engagierten sind also herzlich eingeladen…

Das monatlich (oder zwei-monatlich – dieser Orga-Punkt soll unter anderem noch mit Euch diskutiert werden) stattfindende Socialbar-Treffen soll einen persönlichen Erfahrungsaustausch zwischen Internetspezialisten und zivilgesellschaftlichen Akteuren ermöglichen. Auf diese Weise sollen vorhandene Plattformen verwendet und verbessert werden, aber auch die Potentiale klarer werden. Das Ziel besteht darin, die Arbeit von zivilgesellschaftlichen Initiativen durch den interaktiven Einsatz vom Internet zu unterstützen und sie an die neuen Möglichkeiten z.B. der Vernetzung, Koordination und Kommunikation heranzuführen.

Alles also genau passend für die Leser des SocialBloggers… 🙂 Und klar: Ich werde natürlich auch vor Ort sein.

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter e-Democracy, Social Web

hussein202

Saddam Hussein fiel Bush zum Opfer. Barack Hussein Obama hingegen will den Irak-Krieg beenden und mit dem Iran Gespräche führen. Mal sehen, was daraus wird.

Ab sofort gibt’s im SocialBlogger-Spreadshirt-Shop hin und wieder ein paar provokative oder einfach nur nett aussehende Shirt-Kreationen mit gesellschaftskritischem Hintergrund. Wer Ideen, Anregungen oder Beschimpfungen hat, möge sich gerne an mich wenden.

Es soll keinem bewusst auf den Schlips getreten werden, dennoch ist nicht auszuschließen, dass dies passiert.

Für mich sind die Shirts nur ein Medium, an ein paar Ideen rumzubasteln. Vielleicht gefällts, wenn nicht, auch nicht weiter schlimm… einfach wissen lassen 🙂

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter e-Democracy, Spaß & Diverses

Obama’s Partizipations-Strategie…

Kurz vor seiner offiziellen Inauguration in Washington ruft Barack Obama in diesem Video das us-amerikanische Volk zum Mitmachen auf und macht deutlich: „This inaugaration isn’t about me, it’s about all of us.“  Ein Beispiel für gut platzierten Nationalstolz? Oder wird die „Wir sind alle eine große Familie“-Nummer überstrapaziert?
Meines Erachtens geht Obamas Kampagne – und auch seine Ansprache zunächst in die richtige Richtung, eine Richtung, bei der auch das Web 2.0 eine wichtige und nachhaltige Rolle spielen wird. Laut bisherigen Stellungnahmen von Obama’s Strategie-Team soll das auch so bleiben. Wie lange sich diese offene und partizipative Haltung in der Alltagspolitik durchhalten lassen wird, bleibt allerdings noch abzuwarten, denn einen eigenen Ball zur Feier des angekündigten Wandels in der Nachbarschaft zu organisieren ist noch keine Partizipation an realpolitischer Entscheidungsfindung mit Tragweite. Wir dürfen gespannt sein.

Vodpod videos no longer available.

more about „Obama’s Partizipations-Strategie…„, posted with vodpod

2 Kommentare

Eingeordnet unter e-Democracy, Social Web