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Obama’s Partizipations-Strategie…

Kurz vor seiner offiziellen Inauguration in Washington ruft Barack Obama in diesem Video das us-amerikanische Volk zum Mitmachen auf und macht deutlich: „This inaugaration isn’t about me, it’s about all of us.“  Ein Beispiel für gut platzierten Nationalstolz? Oder wird die „Wir sind alle eine große Familie“-Nummer überstrapaziert?
Meines Erachtens geht Obamas Kampagne – und auch seine Ansprache zunächst in die richtige Richtung, eine Richtung, bei der auch das Web 2.0 eine wichtige und nachhaltige Rolle spielen wird. Laut bisherigen Stellungnahmen von Obama’s Strategie-Team soll das auch so bleiben. Wie lange sich diese offene und partizipative Haltung in der Alltagspolitik durchhalten lassen wird, bleibt allerdings noch abzuwarten, denn einen eigenen Ball zur Feier des angekündigten Wandels in der Nachbarschaft zu organisieren ist noch keine Partizipation an realpolitischer Entscheidungsfindung mit Tragweite. Wir dürfen gespannt sein.

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„TSG“ schlägt Koch – im Netz

Die Nutzungshäufigkeit des Internets hat offenbar Einfluss auf die Wahlentscheidung

Internet-Viel-Nutzer bevorzugen offenbar TSG

Wie eine Umfrage der Forschungsgruppe „Wahlen“ im Auftrag des ZDF ergeben hat, hat Thorsten Schäfer-Gümbel mit seiner Online-Wahlkampf-Strategie den richtigen Riecher: 41% der Internet-Viel-Nutzer favorisieren laut der Studie „TSG“ als Ministerpräsident für Hessen, während nur 33% der Gesamtwählerschaft inkl. aller Offliner den SPD-Kandidaten favorisieren.

Thorsten Schäfer-Gümbel hat als einer der ersten Kandidaten in Deutschland überhaupt aktiv Social-Media-Elemente in seinem Wahlkampf um den Hessischen Landtag eingesetzt. Unterstützt wird er dabei von der Agentur Barracuda aus Köln. Auch wenn einige Mittel an die Obama-Kampagne erinnern mögen, so sind viele der Elemente ganz offensichtlich auch an den deutschen Kontext angepasst und durchdacht. Eine hitzige Debatte über Sinn und Unsinn dieser Tools und Techniken für den Online-Wahlkampf in der deutschen politischen Landschaft findet man derzeit auf Robert Basic’s Blog, ebenso wie das erste Twitter-Interview seiner Art mit einem deutschen Politiker….

Kurzum: alles hochspannende Themen und Herangehensweisen. Und die ZDF-Studie belegt: Es kommt Bewegung in’s Spiel. Nicht nur ist das Internet ein Tool, um alten Wein in neuen Schläuchen zu präsentieren, sondern ganz offensichtlich werden auch andere Zielgruppen auf andere Weise aktiviert…

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Verlängerung der Frist für die NPO-Blogparade

Liebe Leser, nach Rücksprache mit einigen meiner „Hostblog-Kollegen“ verlängere ich hiermit die Frist für Antworten auf meine Frage zum Thema „Kehrseite des Web 2.0-Hypes für den Nonprofit-Sektor“ in der aktuellen NPO-Blogparade bis zum 12.01.Aufgrund der Feiertage sind bislang relativ wenige Antworten eingetrudelt – und auch die Bewerbung der Frage über Twitter hat unter den wohl verdienten Ferien etwas gelitten..daher nun ein kleiner Aufschub.

Weiterhin möchte ich auf eine interessante Diskussion auf Robert’s Basic Thinking Blog zum Thema Online-Wahlkampf und dessen Möglichkeiten (auch in Deutschland) hinweisen, die sich dort gerade entfacht. Auch hier möchte ich zum Diskutieren einladen – denn die Nonprofit- und Politik-Welt sind bekannterweise eng miteinander verzahnt und beide Bereiche können bzgl. der Einsatz-Chancen und -Grenzen von Social Media voneinander lernen…

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